Beobachtungen und Einordnungen zu KI, Datenschutz und Digitalisierung im Gesundheitswesen — das, was wir in Gesprächen mit Praxen und Kliniken lernen, hier festgehalten.

Was kostet Dokumentation eigentlich? Nicht die Software. Die Zeit.

Am 15. Juli hat das Kabinett das GeDIG beschlossen — für niedergelassene Praxen weniger ein neues Feature als eine Richtungsentscheidung.

Am 10. Juli hat die KVBW die Honorarsystematik für Q3/2026 veröffentlicht. Fünf Tage später: neue Hinweise zur Abrechnung. Für Q1.

Acht Stunden Schicht. Gefühlt achtzig Aufgaben. Und mittendrin: Menschen, die Aufmerksamkeit brauchen.

Der bekannteste Medikationsplan Deutschlands ist ein zerknittertes Blatt Papier im Portemonnaie.

ChatGPT kann fast alles beantworten. Außer die Fragen, die in Ihrer Praxis wirklich anfallen.

50 Diktate. Jeden Abend. — Das hat uns ein niedergelassener Dermatologe über seinen Praxisalltag erzählt.

Eine Praxis kann alles richtig machen und trotzdem sanktioniert werden.

Der teuerste Weg, eine Information zu verarbeiten: dreimal. Genau das passiert in vielen Praxen bei jedem Fall.

„Ihre Arztpraxis hat gerade auf Ihre Patientenakte zugegriffen.“ Solche Push-Nachrichten bekommen Patienten seit dem 1. Juli aufs Handy. In Echtzeit.

„Und was nehme ich stattdessen?“ Fünf Wörter, die die ganze Fax-Debatte auf den Punkt bringen.

Seit dem 1. Juli kann es in Praxen plötzlich heißen: Kein eRezept. Keine eAU. Kein KIM. Keine TI-Störung — eine abgelaufene Frist.

Seit dem 1. Juli ist das Fax in Österreichs Gesundheitswesen komplett verboten. Nicht eingeschränkt, verboten.

Ein ambulanter Pflegedienst bittet um Behandlungsinfos per KIM. Antwort der Praxis: „Schicken Sie mir das als Fax.“

"Befund in die ePA? Einmal hochladen." So klingt es in den Produktbroschüren.
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