Der teuerste Weg, eine Information zu verarbeiten: dreimal. Genau das passiert in vielen Praxen bei jedem einzelnen Fall.
Drei Stationen, dreimal Arbeitszeit
Am Telefon schildert die Patientin ihre Beschwerden – die MFA notiert. Im Sprechzimmer schildert sie alles noch einmal – diesmal tippt der Arzt. Für AU und Arztbrief wird dasselbe ein drittes Mal formuliert. Eine Information, drei Stationen. Pro Fall sind das nur Minuten – über einen vollen Praxistag summiert es sich zu Stunden, jeden Tag.
Warum das gerade jetzt wichtig wird
Mit der Krankschreibung ab dem ersten Tag rollt eine Welle von Kurzkontakten auf die Praxen zu. Jeder dieser Kontakte ist fast reine Dokumentation: Anamnese, Befund, Bescheinigung. Mehr Hände wird es dafür nicht geben.
Der eigentliche Hebel: einmal strukturiert erfassen
Die Information nur noch einmal erfassen – und dann durchlaufen lassen, vom ersten Kontakt über den Befund bis zur AU. Das löst kein Tool von der Stange. Der Grund ist banal und wird trotzdem übersehen: Die Information liegt an jeder Station als Freitext vor, und Freitext kann keine Software weiterreichen. Durchfließen kann sie nur, wenn sie beim ersten Kontakt strukturiert erfasst wird – dann wird aus derselben Angabe automatisch Karteieintrag, AU und Briefbaustein.
Die Frage vor der Software-Frage
An welcher Stelle fasst Ihr Team dieselbe Information zum zweiten Mal an? Genau dort beginnt die Entlastung. Wie wir diese Stellen in Praxen finden, bevor über Software gesprochen wird, ist genau darauf ausgerichtet.
Einordnung aus der Praxisperspektive.
